Kai Karotte kommt ins Kino

Was passiert eigentlich zwischen dem Säen von einem klitzekleinen Möhren-Samenkorns bis die Möhre dann auf den Teller kommt? Das erzählt der Kinospot des Ernährungsrates Frankfurt mit den Titel Kai Karotte. Er sensibilisiert auf kindgerechte und charmante Weise zu Achtsamkeit und Wertschätzung gegenüber Lebensmitteln.

Mit dem Spot will der Ernährungsrat Nähe schaffen zu den Menschen, die unsere Nahrung anbauen und zu der Natur, die sie hervorbringt. Am Ende des Spots wird der Ernährungsrat Frankfurt vorgestellt.

Der Film wurde in zwei Kinosälen ausgestrahlt und erreichte über die Laufzeit von wenigen Wochen eine Zuschauerzahl von mehr als 5000 Kindern und Erwachsenen. Im Rahmen von SEI-Hessen wurde die Ausstrahlung gefördert.

Interview mit Katharina Schulenburg, Koordination

Was war für Sie ein schöner Moment oder Erfolg in diesem Projekt?

Den Spot im Kinosaal zu sehen und natürlich, dass sich Menschen, die den Film gesehen haben bei uns melden, weil sie der Inhalt angesprochen hat.

Wenn jemand dieses Projekt nachmachen will, welche Erfahrungen oder Tipps können Sie weitergeben?

Es ist wichtig sich vorab genau zu überlegen welche Zielgruppe man erreichen will und wie der komplexe Inhalt am besten aufbereitet werden kann um in wenigen Sekunden wiedergegeben und verstanden zu werden.

Wenn viele Menschen diese Idee umsetzen würden, wie sähe die Welt dann aus? Und was bräuchte es dafür?

Wenn viele Menschen diese Idee umsetzen würden, wäre der Weg der Lebensmittel vom Acker bis auf den Teller stärker im Bewusstsein verankert. Es würde deutlicher, dass Lebensmittel – wie Kai Karotte – das Ergebnis landwirtschaftlicher Arbeit, natürlicher Wachstumsprozesse und regionaler Wertschöpfung sind. Diese Sichtweise fördert eine höhere Wertschätzung für Lebensmittel und für die Arbeit der Landwirt:innen.

Eine solche Wertschätzung kann langfristig zu einem bewussteren Konsum führen und dazu beitragen, dass sich Nachfrage, Produktionsweisen und Wertschöpfung nachhaltiger werden.

Gleichzeitig erreicht der Film Menschen, die den Ernährungsrat Frankfurt bislang nicht kannten, aber für das Thema offen sind. So schafft der Kinospot Aufmerksamkeit, ermöglicht niedrigschwelligen Zugang zu weiterführenden Informationen und lädt dazu ein, sich mit den Themen Ernährung und Landwirtschaft weiter zu beschäftigen oder sich dem Ernährungsrat anzuschließen.

Wie geht es jetzt mit ihrem Projekt weiter?

Der Kinospot wird von uns in der Öffentlichkeitsarbeit eingebunden und z.B. auf der Website veröffentlicht.

Hier geht’s zum Film https://ernaehrungsrat-frankfurt.de/arbeitskreise/ernaehrungsbildung/

Text: Gesa Maschkowski